Überlegungen für die Folgenutzung der Tagebauflächen sollten in alle Richtungen gemacht werden. Neben der für unsere Region notwendigen wirtschaftlichen Infrastruktur, für die ohnehin nur einen Teil der Flächen sinnvoll genutzt werden kann, sind ökologische Maßnahmen ebenso wichtig; Arbeitsplätze allein machen Stadt und Landkreis nicht lebenswerter.

Die Idee, aus den nun brachliegenden Flächen unterhalb des Paläons ein Naturerlebnis-Reservat zu schaffen ist daher begrüßenswert. Dies wäre nicht nur ein Gegenpol zur industriellen Folgenutzung am Standort Buschhaus, sondern böte weiteres touristisches Potential; ein Baumwipfelpfad beispielsweise könnte das Gelände trotz weitestgehender Naturbelassenheit "aus der Luft" erschließen und so für Besucher begehbar machen. Auch das Paläon würde dadurch eine Aufwertung erfahren.

Allerdings wird sich das „Erlebnis Wildnis“ nur umsetzen lassen, wenn sich sowohl Gelder als auch Verantwortliche dafür finden, idealerweise das Land, eine Stiftung oder ein Verein wie der Geopark. Eine finanzielle Beteiligung oder Trägerschaft der Stadt Schöningen schließt sich schon aufgrund der Haushaltslage aus.

Christoph Daether
(UWG-Gruppe)

Herstellung eines Kreisels an der Ampelkreuzung

Hier gibt es unterschiedliche Auffassungen in der UWG Fraktion..

Während auf der einen Seite der Kreisel begrüßt wird, da er für besseren Verkehrsfluss sorgen soll, werden auch Gefahren durch einen Kreiselverkehr gesehen.

Die Grundstücksfläche der Ampelkreuzung ist äußerst knapp bemessen, um dort einen Kreisel zu bauen.

Man sieht das daran, dass für lange LKW Gespanne eine Teilüberfahrung der Fußwege in den Kurven vorgesehen ist.

Außerdem ist die Fussgängersicherkeit und hier besonders für die Schulkinder bei der Straßenüberquerung im Kreuzungsbereich natürlich durch eine Ampelschaltung sicherer, als durch Zebrastreifen. Ampeln wird es bei einem Kreisel nicht mehr geben.

Ich persönlich möchte keinen Fußgänger dem Risiko eines Verkehrsunfalles aussetzen, nur damit der Autoverkehr an dieser Stelle schneller vorankommt.

Mit freundlichem Gruß

Johannes Much

Seniorenheim auf der Schlosswiese.

Es ist unbestritten: in Schöningen werden immer mehr Pflegeplätze benötigt.

Die Wartezeiten für einen freien Platz in den vorhandenen Pflegeheimen sind teilweise unerträglich lang.

Da ist es schön, wenn sich ein Investor findet, der hier für Abhilfe sorgen will.

Dass er sich dafür die Schlosswiese am Neue Tor ausgesucht hat, hat natürlich Gründe. Der Investor würde viel Geld sparen. Er spart sich doch das Anlegen einer eigenen Gartenlandschaft für sein Seniorenheim, da die Schlosswiese mit ihren Teichen schon vorhanden ist. Diese Vorleistung der Stadt Schöningen müsste sich eigentlich im Kaufpreis des Grundstückes niederschlagen. Auch müsste der Investor an diesem Standort natürlich auch Parkplätze auf seinem Grundstück für Personal und Besucher vorhalten, oder denkt er etwa, er könnte von den städtischen Parkplätzen profitieren und auch hier Geld sparen?

Ursprünglich wurde das Grundstück am Neue Tor immer für einen Investor für eine Hotelanlage freigehalten.

Anwohner und Bürger schreiben Protestbriefe, da durch eine Bebauung an dieser Stelle der Blick auf das Schloss verbaut wird. Es gibt auch noch andere freie Grundstücke, die sich für das Seniorenheim eignen würden.

 

Unabhängige Wählergemeinschaft Schöningen e.V.

 Eingetragen im Vereinsregister unter: VR 130420

( UWG Schöningen e.V. )

Satzung des Vereins

 §1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen " Unabhängige Wählergemeinschaft Schöningen e.V. - (UWG-Schöningen) ". Er hat seinen Sitz in Schöningen.

 

§2 Vereinszweck

Zweck des Vereins ist die Förderung der Entwicklung der Stadt Schöningen. Er nimmt auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens an der politischen Willensbildung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Schöningen teil. Er fördert die aktive Teilnahme am politischen Leben und die Übernahme öffentlicher Verantwortung.

Er stellt Bewerberinnen und Bewerber zu den Wahlen in den Gemeinde- und Kreisvertretungen und bildet eine ständige lebendige Verbindung zwischen den Bürgerinnen und Bürgern sowie deren politischer Vertretung.

 

§3 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Das Rumpfgeschäftsjahr endet mit Ablauf des Gründungsjahres.

 

§4 Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person sein, wenn sie sich zu den Zielen der Wählergemeinschaft bekennt.

(2) Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.

(3) Es kann ein Mitgliedsbeitrag erhoben werden.

(4) Die Mitgliedschaft endet

  a) mit dem Tod des Mitgliedes,

  b) durch schriftliche Austrittserklärung,

  c) durch Ausschluss seitens des Vorstandes. Legt das Mitglied Einspruch gegen seinen Ausschluss ein, dann entscheidet die nächste Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder endgültig über den Ausschluss.

(5) Der Austritt kann nur zum Monatsende erfolgen.

 

§5 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

§6 Der Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus der/dem Vorstandsvorsitzenden, der/dem zweiten Vorsitzenden und der/dem dritten Vorsitzenden.

(2) Der Verein wird von zwei Vorstandsmitgliedern gemeinschaftlich außergerichtlich und gerichtlich vertreten. Eine Unterbevollmächtigung für einzelne Aufgaben ist zulässig. Der Vorstand ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

(3) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Der Vorstand bleibt bis zu seiner Entlassung im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so wählt die Mitgliederversammlung die Nachfolgerin / den Nachfolger für die Dauer der verbliebenen Amtsperiode.

 

§7 Die Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstandsvorsitzenden oder dessen Vertreter jährlich unter Einhaltung einer Ladungsfrist von zwei Wochen durch persönliche Ladung mittels Brief einzuberufen. Dies hat im 1. Quartal zu geschehen.
Zugleich wird die Tagesordnung mitgeteilt. Abstimmungen zu § 7(3) a-f müssen in ihr besonders aufgeführt sein.

(2) Der Vorstand hat auf namentliche Aufforderung von 20% der Mitglieder die Mitgliederversammlung unverzüglich einzuberufen.

(3) Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben :

  (a) Genehmigung des Haushaltsplanes für das kommende Geschäftsjahr,

  (b) Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes und dessen Entlastung,

  (c) Wahl des Vorstandes,

  (d) Aufstellung der Bewerber zur Wahl,

  (e) Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrages,

  (f) Beschlüsse über Satzungsänderung und Vereinsauflösung,

(4) Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Anwesenden.

(5) Über die Mitgliederversammlung und deren Beschlüsse wird ein Protokoll aufgenommen, das vom Vorstand zu unterzeichnen ist.

 

§8 Auflösung des Vereins

Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins der Stadt Schöningen zu, die es ausschließlich und unmittelbar zur Verschönerung des Stadtbildes verwendet.

 

§9 Der Vorstand hat die Eintragung in das Vereinsregister zu betreiben.

Schöningen, den 12. Februar 1996